Freiräume – Vielfalt leben

veröffentlicht um 10.11.2014, 01:49 von Claudia Hirschmann   [ aktualisiert: 10.11.2014, 02:31 ]
An einem „sexualpädagogischen Workshop“ teilzunehmen…das erzeugt Knistern, erhöhte Pulsfrequenzen und Fragen.

Freiräume 2014



Der Workshop „Freiräume“ gibt konkrete Antworten auf brennende Fragen zu Sexualität/en, Körper und Beziehungen.

Unter der Perspektive vielfältiger Lebensweisen (Hartmann 2002) werden neue Handlungsspielräume eröffnet und Verschiedenheit für den einzelnen Burschen erlebbar.

Bei „Ich oder Ich-nicht“ werden erste Verschiedenheiten im Leben und Erleben bei den Teilnehmern sichtbar. Ja-Nein-Fragen werden zunächst an die Gruppe gestellt, um zur offenen Frage überzugehen, „was gehört denn für Euch zu Sexualität“? Erste Diskussionen beginnen, erste Themen werden angesprochen. Mit folgenden Übungen wie „Männerbilder“ oder Spielen wie der „Um-Ca-Rhythmuskreis“ reflektieren die Teilnehmer Sichtweisen „zum Wohlfühlen“, zum „Mann sein“ oder lachen gemeinsam, „machen Fehler“ im Spielen und gehen über Schwierigkeitsstufen zusammen als Team hinweg. Diskussionen, Inputs und spielerisches Erfahren wechseln sich ab. Die Themenspannweite reicht von Vielfalt und Attraktivität, zu Masturbation und Verhütung, Spüren und Vertrauen, bis zu Pornographie und dem „ersten Mal“.

Intensive vier Stunden gehen mit einer Reflexion zum Workshop zu Ende und einer Conclusio zur Vielfalt: „The world is complex. And so are you.

Das mädchenspezifische Workshop behandelt vor allem die Themen „Liebe, Sexualität und Zärtlichkeit“.

Ziel des sexualpädagogischen Workshops ist, die Mädchen dabei zu unterstützen, verantwortungsvoll und selbstbestimmt mit ihrer Sexualität umzugehen. Außerdem geht es darum, Wissen zu vermitteln z.B. über Verhütungsmittel, die Geschlechtsorgane, Schwangerschaft und Geburt.

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